Therapie­bereich Reha

Rehabilitation ist eine Kernaufgabe der BG Kliniken. Wir haben den gesetzlichen Auftrag, Patientinnen und Patienten nach einem Arbeitsunfall oder mit einer Berufskrankheit nicht nur zu heilen, sondern auch wieder fit für Alltag und Beruf zu machen.

­Im Therapie­bereich Reha der BG Unfall­klinik Frankfurt am Main ver­sorgen wir stationäre Reha-Patienten oder -Patientinnen mit­hilfe der Heil­verfahren der gesetz­lichen Unfall­versicherung. Dazu zählen unter anderem:

 

  • die „Berufs­genossenschaftliche Stationäre Weiter­behandlung (BGSW)“,
  • die „Komplexe Stationäre Reha­bilitation (KSR)“,
  • die „Stationäre Reha-Ab­klärung (SRA)“,
  • die „Tätigkeits­orientierte Rehabilitation (TOR)“ und
  • die „Multimodale Schmerz­therapie (MMST)“.

Wir er­füllen damit alle Handlungs­leitlinien des Unfall­versicherungsträgers. So umfasst etwa die BGSW drei Stunden Einzel- und eine Stunde Gruppen­therapie.

Interdisziplinäre Therapie

An der um­fassenden Reha­bilitation in unserem Therapie­bereich sind mehrere Fach­bereiche beteiligt: Massage, Sport-, Physio- und Ergo­therapie, sowie die zentrale Therapie­anmeldung. Patientinnen und Patienten werden von Vertretern der Therapie­bereiche gemeinsam auf­genommen. Dann werden Ziele sowie Inhalte der Therapie fest­gelegt und ein Therapie­plan mit auf­einander ab­gestimmten Maß­nahmen er­arbeitet. Jedem Patienten bzw. jeder Patientin sind einzelne Therapeutinnen und Thera­peuten fest zu­geordnet, die in inter­disziplinären Team­besprechungen den Therapieverlauf begleiten. Die Therapie­inhalte richten sich nach den formulierten Reha-Zielen. So wird etwa die Ver­besserung arbeits­platzorientierter Tätig­keiten oder funktioneller Fähig­keiten an­gestrebt.

ICF-Orientierung und Qualitäts­sicherung

Unsere Reha-Therapie orien­tiert sich an der, 2001 von der WHO ver­öffentlichten gesundheits­bezogenen „International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF)“. Dieses, die ICD ergänzende Modell dient dazu, den funktionalen Gesundheits­zustand, die Be­hinderung, soziale Be­einträchtigungen und relevante Umgebungs­faktoren eines Menschen zu be­schreiben. Mit der ICF lassen sich bio­psychosoziale Aspekte von Krank­heiten systematisch er­fassen, unter Berück­sichtigung von Kontext­faktoren, die fördernd oder hemmend wirken können.

Unser Therapie­bereich Reha ist eng an den ärztlichen Dienst und das Reha-Manage­ment der Unfall­verscherungsträger an­gebunden. Als Maßnahme zur kontinuierlichen Qualitäts­sicherung nehmen unsere Thera­peuten und Therapeutinnen regel­mäßig an Fort­bildungen teil.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite der Klinik für Rehabilitation ->

Therapie